Ursachen von Impotenz

Aus medizinischer Sicht bedeutet Impotenz, dass der Mann den Geschlechtsverkehr nicht regelrecht und befriedigend vollziehen kann. Es gibt eine Menge von Ursachen, welche zu einer Impotenz führen können. Diese Ursachen kann der Mediziner aber in zwei unterschiedliche Kategorien einordnen: die psychischen und die physischen Störungen. Sehr oft liegt die Ursache in einer Kombination aus beiden Kategorien.

Psychische Ursachen:
Die am weitesten verbreitete psychische Störung ist der Leistungsdruck, dem der Mann regelrecht ausgeliefert ist. Da tauchen beim Betroffenen die Fragen auf, ob er die Erwartung der Frau überhaupt erfüllen kann. Oder ist der Orgasmus der Frau echt oder nur vorgetäuscht? Kann ich diese Frau auch wirklich richtig befriedigen? Was passiert, wenn es bei mir nicht so ganz richtig klappt? Bin ich dann ein Versager in ihren Augen, oder hat sie doch Verständnis für mich?
Bei all diesem Fragen ist der Druck bei dem Betroffenen derart hoch, dass ihm ein Ventil fehlt, um diesen Druck abzubauen. In den meisten Fällen, wo der Betroffene eine dieser Fragen an sich stellt, kommt es bei ihm zu einer Blockade zwischen Gehirn und Glied. Es kann durchaus passieren, dass der Erektionsfluss unkontrolliert abgeht, ohne dass sein Glied steif geworden ist. Manchmal passiert es auch, dass sich das Glied unmittelbar nach der Einführung in die Scheide wieder zusammenzieht und der Mann nur zu einem psychischen Mini-Orgasmus kommt.

Des Weiteren können Partnerschaftsprobleme, Ängste oder auch anderweitige Depressionen aller Art zu einer psychischen Impotenz führen. Der Mediziner spricht hier von einer psychogenen Impotenz.

Physische Ursachen:
Organische Störungen, die von den Ärzten als symptomatische Impotenz bezeichnet werden, können sowohl durch Penisfehlbildungen als auch Rückenmarksverletzungen oder Multiple Sklerose verursacht werden. Einen unbedingt erwähnenswerten Faktor spielt die Diabetis. Bei extrem schwankendem Insulin kommt es durchaus zu Erektionsstörungen.
Aber auch andere Genussmittel wie Tabak oder der regelmäßige Genuss von Alkohol und Drogen aller Art können zur Impotenz führen. Bei der Einnahmen von Medikamenten wird nie auf die mögliche Impotenz als Nebenwirkung geachtet, obwohl dies sehr häufig der Fall sein kann. Wenn die Medikamente nur über einen absehbaren Zeitpunkt eingenommen werden müssen, kann die Impotenz nach einer gewissen Zeitraum wieder behoben sein.
Sehr oft sind die physischen Ursachen einer Impotenz auch kurz nach einer Operation an der Harnblase, der Prostata, oder sogar auch an der Aorta bemerkbar.

Impotenz bedeutet für die Mediziner in der Regel, dass eine Erektionsstörung die Versteifung des Gliedes und somit das Einführen in die Scheide verhindert.