Libido, eine Begriffserklärung

Die Sache mit der Libido

In einigen Zeitungen war vor kurzer Zeit zu lesen, dass die Türken auf Grund der Finanzkrise eine Verlust der Libido du beklagen haben. Ein großer türkischer Unternehmer soll gesagt haben, dass in der Türkei auf Grund der weltwirtschaftlichen Talfahrt nicht nur der materielle Wohlstand schwindet, sondern auch die Lust am Sex. Nun stellt sich die Frage: Was verstehen wir eigentlich genau unter dem Begriff Libido? Dazu könnte man zunächst einen Wissenschaftler befragen, wobei sich hier vor allem Psychoanalytiker angesprochen fühlen dürften. Denn gerade in den Büchern Siegmund Freuds finden Sie den Begriff mit einer enormen Häufigkeit. Allerdings ist es nicht leicht, wenn man hier den genauen Sinn sucht, denn Freud benutzt das Wort Libido in vielfältiger Hinsicht. Allerdings erkennt man, dass Freud darunter eine Art Energie versteht und sie sich in mehreren psychischen Regungen äußert: Wünschen, lustvollen Hingebungen und das Begehren des anderen Geschlechts.
Biologen hingegen versuchen die Libido an konkreten Ergebnissen fest zu machen. Wie viel männliche Hormone werden beim Mann ausgeschüttet? Wie lange dauert ein Menstruationszyklus bei der Frau und zeigen sich bestimmte Schwankungen? Soweit die Wissenschaft.
Grundsätzlich merken Sie Ihre Libido am Drang zum Sex. Hat ein Mensch Interesse am Thema Erotik, masturbiert er und schenkt dem anderen Geschlecht gezielt Aufmerksamkeit? Dann darf man festhalten, dass die Libido dieses Menschen wohl in Ordnung ist. Aber Ihre Libido ist auch Schwankungen unterworfen. Treffen Sie sich frisch verliebt mit Ihrer neuen Freundin oder Ihrem neuen Freund, dann dürfte Ihre Libido enorm hoch sein. Langweilt Sie hingegen Ihre alte Beziehung seit Monaten oder Jahren, dann leidet auch Ihre Libido darunter. Das ist völlig normal und vorerst kein Grund zu Besorgnis. Aufmerksam werden sollte man aber, wenn die Libido auf Grund psychischer Krankheiten in Mitleidenschaft gezogen wird. Zu nennen wären hier schlechte Erfahrungen oder auch Depressionen. Hier sollte man sich unter Umständen Gedanken machen, ob eine Therapie angebracht ist, um die Ursachen zu bekämpfen. Denn eine gesunde Libido ist wichtig für Ihr geistiges und körperliches Wohlbefinden! Denken Sie daran!